Küchenteufel – Er kocht, sie schreibt.

Wunderbar

Was ich wunderbar finde? Gemüse aus dem eigenen Garten.

Nachdem der erste Schwung diverser Salate und Spinat abgeerntet ist, die Erbsen geplündert und die Zwiebeln eingelagert sind, kommen jetzt die Möhren, Pastinaken und Kartoffeln zum Zug. Die Kartoffeln werden nach Bedarf ausgehoben und schmecken einfach nur lecker.

Noch im Anbau: Kürbis und Topinambur, Mangold und Feldsalat, Kohlrabi, Rosenkohl und Radis.

Die Himbeeren sind jetzt durch, die Johannisbeeren und Erdbeeren auch. Ordentlich voll hängen die Brombeeren und das erste halbe Kilo ist schon abgeerntet. Die Heidelbeeren waren dieses Jahr auch ertragreich. Der Apfelbaum hat, trotz radikalem Rückschnitt, ein paar Äpfel hängen. Nicht viele, aber immerhin.

Das Kräuterbeet ruft nach Verarbeitung: Salbei, Ysop, Rosmarin, Thymian in allen Variationen, Lavendel, diverse Sorten Minze, Cola- und Currykraut, Koriander, Schwarzkümmel, Estragon, Liebstöckel, Petersilie und Pimpinelle.

Der erste Kräuteraufgesetzte ist schon zubereitet und zieht vor sich hin. Die Weinraute habe ich entfernt. Sicherheitshalber… Nach diversen Erzählungen von Wiesenkräuterdermatitis bin ich vorsichtig geworden.

Gegessen wird hier auch. Schon klar.

Zum Beispiel dem damaligen Wetter (sehr kalt, sehr nass) angemessen mit einem herbstlichen Essen: Wildschwein mit Brezlknödel und Pilzen.

Oder danach, als es schon wärmer wurde und die ersten Kartoffeln ausgehoben wurden, gab es dann diese zauberhafte, mit Kräutern aus dem Garten gefüllte Lammhüfte.

Das Rezept übrigens von hier.

Am Wochenende gibt es ein feines Wiedersehen mit ein paar Herzensfreunden, heute Abend möchte der WTM was Feines kochen und der Abend wird wohl bei einem Hugo auf dem Balkon oder im Garten ausklingen.

Ach, auch den Katzen geht es soweit gut. Es ist ihnen nur viel zu warm. Rasurangebote haben sie aber abgelehnt und beschränken ihre Aktivitäten auf die Nachtstunden. Die sind kühler. Es sei denn, irgendein Insekt wagt den Flug hier rein. Dann ist jede Hitze vergessen und die pure Jagdlust zieht ein. Sonst: Hauptsache Schattenplatz.

Das von uns.

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Über Barbara

Sie schreibt. Wenn sie nicht isst. Oder kreativ ist.

Ein Kommentar zu “Wunderbar

  1. bollenhut
    27. Juli 2012

    Bei dem Anblick der frischen Erbsen werd ich ja grad sowas von neidisch! Wie hab ich das geliebt früher in Mutter`s Garten die Erbsen zu pflücken und dann direkt von der Hand in den Mund … *hach* … “Also ein paar hätt ich schon gerne auch noch für`s Kochen” hat sie immer gesagt …;-) … nochmal *hach*

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 27. Juli 2012 von in Küchengeplauder.

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