Jetzt, nachdem die Familie den Schritt in die Öffentlichkeit gegangen ist, ist der Moment gekommen, in dem ich ein paar öffentliche Zeilen schreiben möchte zur Erläuterung, warum es hier so ruhig ist.

Es fällt uns schwer, zum Alltag im Blog zurück zu kehren, denn mit dem Bloggen verbindet man auch Freunde, die man auf diesem Weg kennenlernen durfte.

Wenn ein Freundin aus diesem Kreis geht, dann hinterlässt das ein Loch. Nicht eins in der Blogrolle, sondern eins im Herzen. Und das ist kaum aufzufüllen mit Rezepten, Alltäglichem oder Katzencontent.

Wir sind traurig. Wir weinen. Und wir sind dankbar, ein Stück mit diesem wundervollen Menschen gegangen zu sein. Wir sind froh für die Erinnerung an einen lustigen Abend mit Raclette und Wein und froh für die vielen anderen Erinnerungen aus den letzten Jahren.

Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie, deren Trauer wohl nicht in Worte zu fassen ist. Unsere Kraft, die wir die letzten eineinhalb Jahre an sie gesendet haben, senden wir nun ihrem Mann und ihren Kindern. Gedanklich.

Wir schütteln nochmal die Pompons, auch wenn die Zielgerade nicht die erhoffte ist. Wir schütteln sie trotzdem. Um dich damit auf deiner letzten Reise zu begleiten.

Liebe Freundin, danke, dass Du da warst.