Jedes Jahr wieder entere ich die Küche spätestens am ersten Adventswochenende, um mich in Plätzchenteig zu suhlen und mit Mehl um mich zu werfen. Heraus kommen teilweise jährlich die gleichen Kreationen (weil sie sich bewährt haben und auf allgemeine Zustimmung stießen), teilweise Neuideen, die von den sagenhaften Plätzchensonderheften der Frauenzeitschriften inspiriert werden – die ich übrigens jedem empfehlen kann.
Und auch dieses Jahr stelle ich Euch meine Plätzchentellerkollektion hier vor.
Mango-Ingwer-Taler
100 Gramm getrocknete Mango und 100 Gramm getrockneten, kandierten Ingwer in feine Würfel schneiden oder kleinhacken. Ich hab es im Häcksler gemacht, weil die getrockneten Mangos doch seeehr getrocknet und zäh waren. Da war so ein feines Mangogeschnippel schon ideal.
450 Gramm Butter mit 300 Gramm Zucker cremig rühren. Bitte schafft Euch eine Küchenmaschine an. Nicht nur wegen dieses Rezepts, sondern wegen aller Plätzchenrezepte. Es ist ein Genuss nicht selbst rühren zu müssen, besonders, wenn es um die Turrons geht. Die brauche nämlich 15 Minuten Rührzeit. Aber dazu später.
2 Eigelb, 600 Gramm Mehl, 1 Prise Salz, 100 Gramm gehackte Mandeln dazu geben. Nacheinander, bittesehr.
Die kleingehackten Trockenfrüchte dazu.
Eine Kugel formen, in Folie wickeln und im Kühlschrank eine Stunde kalt stellen. Dann zwei oder drei Teigrollen formen und wieder in Folie gewickelt für nochmal drei Stunden kalt stellen.
Danach Taler schneiden (so ein halber Zentimeter Dicke) und bei 180 °C Umluft (vorgeheizt) auf Backblechen (mit Backpapier ausgelegt) so ungefähr 10 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Vanille-Pistazien-Dinger
225 Gramm Butter mit 300 Gramm Zucker cremig rühren. 1 Eigelb mit 2 EL braunem Rum und einer Prise Salz unter die Butter-Zucker-Mische rühren. Masse dritteln.
Zum ersten Teil das Mark einer Vanilleschote dazugeben und noch 100 Gramm Mehl oben drauf.
Zum zweiten Teil ebenfalls 100 Gramm Mehl geben und noch 2 EL Kakaopulver.
Zum dritten Teil 100 Gramm Mehl geben und dann noch 75 Gramm kleingehackte Pistazienkerne.
Alle Teige gut kneten und separat in Folie gewickelt kalt stellen. So ein Stündchen mindestens.
Danach alle drei Teige ausrollen zu gleich großen Platten. Das geht am besten zwischen zwei Lagen Backpapier, da so die Teige nicht am Tisch und/oder der Küchenrolle pappen bleiben.
Die drei Lagen Teig übereinander legen, dazwischen ein bisschen Eiweiß schmieren als Klebe.
Nochmal kalt stellen auf einem Tablett oder Brettchen.
Danach Stangen schneiden. Man kann natürlich auch mit Plätzchenformen ausstechen. Oder die Stangen noch so drehen. Oder, oder, oder… Auf jeden Fall bei 180 °C (Umluft) circa 10 Minuten backen.
Der Rest der Plätzchen folgen


Immer schön zu Ende lesen, Tine!! Ich wollte gerade losmoppern, wo denn die Kokusuller sind….
Rischtisch, die kommen ja noch!
Hmmmmm! Die dreietagigen hab ich mir direkt mal in meinen Rezeptordner kopiert. Für nächstes Jahr.
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